
04.02.26 –
Pressemitteilung OV Murnau & Umgebung 04.02.2026
Unter dem Titel „Zukunft fährt anders – Mobilitätsideen für Murnau“ fand am 29. Januar eine Diskussionsveranstaltung der Murnauer Grünen mit Gast Markus Büchler, grüner Mobilitätsexperte im Landtag, zur zukünftigen Verkehrsentwicklung in der Region statt. Im Fokus stand eine Verkehrspolitik, die sich am Menschen, an Sicherheit und an Nachhaltigkeit orientiert.
Markus Büchler berichtete unter anderem über die Vorteile des Beitritts zum MVV und neue Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung dank Änderung der Straßenverkehrsordnung.
Fritz Propach, Sprecher des Ortsverbandes und Mitglied im Arbeitskreis Ortsgestaltung und Verkehr, stellte konkrete Ideen für eine zukunftsfähige Mobilität vor.
Diskutiert wurde von ca. 30 Besuchenden deutlich kritisch über den Ausbau der B2 in Murnau. Unter dem Motto „Umfahrung? Wenig Nutzen, viel Schaden!“ wurde deutlich, dass solche Projekte hohe Kosten verursachen und Umwelt sowie Flächen belasten, ohne nachhaltig Verkehrsprobleme zu lösen. Alternativen dazu wurden erörtert, wie sichere und lebenswerte Räume für den Fußverkehr, eine durchgängige, sichere Radinfrastruktur und besonders, wie die Sicherheit von Schulwegen durch verkehrsberuhigte Bereiche und sichere Querungen erhöht werden kann. Die Veranstaltung machte deutlich: Eine zukunftsfähige Mobilität setzt auf Bus, Bahn, Fuß- und Radverkehr – und stellt den Menschen in den Mittelpunkt.
Unter dem Motto „Mobilitätsideen praktisch” konnten sich am 31.1. Interessierte vor Ort ein Bild über die Maßnahmen und Ideen machen. Bei einem Spaziergang durch den Markt stellten die Murnauer Grünen ihre Lösungsideen vor Ort zur Diskussion. Viel Zuspruch gab es zur Verkehrsberuhigung im Markt und am Schulzentrum sowie zu besseren Querungen über die B2.
Robert Herz, Bürermeisterkandidat für Murnau: „Es gibt bereits sehr viele Ideen, was in Murnau für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und den öffentlichen Verkehr getan werden kann. Besonders wichtig für Murnau sind mir die Sicherheit der Schulwege und der Ersatz von Ampeln durch Kreisverkehre z.B. an der Resch- und Tengelmannkreuzung. Mehr Zebrastreifen sind nun aufgrund einer veränderten Rechtslage möglich. Der 2-gleisige Ausbau der Bahnstrecke von München nach Garmisch-Partenkirchen ist ebenfalls entscheidend um Murnau vom Autoverkehr zu entlasten. Diese Ideen müssen wir nach der Wahl umsetzen."
Fritz Propach zeigte sich mit beiden Veranstaltungen sehr zufrieden, sein Fazit: „Verbesserungen müssen nicht viel Geld kosten. Der unglaublich teure Ausbau B2 löst keine Probleme, sondern bringt zusätzlichen Autoverkehr nach Murnau. Stattdessen sollte man mit einem Bruchteil der Mittel für mehr und bessere Mobilität für alle Murnauer:innen sorgen."
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